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Archiv Teilprojekt 3: Daten und Netzwerk

Stand: 12/09/2005


Netzwerkspitäler – Datenlieferer hauchen SwissDRG Leben ein

 

SwissDRG rief die Spitäler auf, sich als SwissDRG-Netzwerkspital zur Verfügung zu stellen. Die Rückmeldungen waren äusserst erfreulich. 37 Krankenhäuser haben sich inzwischen bereit erklärt, als Datenlieferanten zu fungieren! Nur zwei Häuser mussten von der Liste genommen werden, da ihr Leistungsspektrum nicht in den vorgesehenen Geltungsbereich von SwissDRG passen.

 

Wir danken den Spitälern für Ihre bevorstehende, freiwillige Datenlieferung! Ohne medizinische und ökonomische Falldaten lässt sich kein DRG-System einführen. Die Datenbank ist die Quelle für die Kalkulation der DRG-Relativgewichte und gibt wichtige Hinweise für kontinuierliche Systemverbesserungen.

 

Ein Datenschutzkonzept sichert den Netzwerkspitälern zu, dass ihre Daten ausschliesslich für die definierten Belange von SwissDRG verwendet werden. Die Falldaten sind zudem voll anonymisiert, die namentliche Identifizierung der Patienten ist ausgeschlossen. Die Datenbank wird beim Bundesamt für Statistik (BFS) bewirtschaftet. Abgesehen vom BFS hat KEIN Projektpartner – insbesondere auch nicht die im Projekt SwissDRG involvierten Versichererverbände – Zugriff auf die Rohdaten. SwissDRG bestellt beim BFS zweckgebundene Analysen und Kalkulationen, die den Projektpartnern in geeigneter Form zugänglich sein werden.

 

Der Umfang bzw. der Detaillierungsgrad der Daten ist momentan Gegenstand intensiver Diskussion. Wir rechnen damit, dass sehr bald eine Einigung erzielt wird. Hierbei gilt der Grundsatz: Eingefordert werden ausschliesslich Fallvariablen, die für die Kalkulation der Relativgewichte, die Weiterentwicklung des Systems und zu Validierungszwecken erforderlich sind.

 

Detaillierte Informationen – insbesondere die Liste der Netzwerkspitäler – finden Sie demnächst auf unserer Homepage www.swissdrg.org.



Stand: 02/06/2005


Die Datenbank von APDRG Suisse konnte gemäss Vereinbarung an SwissDRG übergeben werden. Physisch ist diese beim Bundesamt für Statistik untergebracht.

Der Aufbau des Spitalnetzwerkes hat begonnen. Im Netzwerk sollen alle Spitalkategorien sowie Spitäler aus allen Landesteilen vertreten sein. 37 Spitäler haben inzwischen ihr Interesse am Spitalnetzwerk bekundet und einen Fragebogen beantwortet. Die Auswertung der Meldungen ist noch im Gange. Die Projektgruppe wird eine Auswahl treffen und falls nötig weitere Häuser zur Mitarbeit ermuntern.
Wir werden schon bald bekannt geben können, welche Spitäler unter Vertrag genommen und die Datenbasis zur Ermittlung der Relativgewichte speisen werden. Die zur Zeit über 30 Spitäler werden dann auf unserer Homepage publiziert.



Stand: 04/03/2005


Teilprojekt 3 regelt die Datenbewirtschaftung. Für die Berechnung der so genannten Kostengewichte werden medizinisch-ökonomische Daten von ausgewählten Spitälern benötigt. Neben der medizinischen Statistik stellen diese Spitäler auch patientenbezogene Kostendaten zur Verfügung.


Der Aufbau des Spitalnetzwerkes hat begonnen. Im Netzwerk sollen alle Spitalkategorien sowie Spitäler aus allen Landesteilen vertreten sein. Voraussetzung für die Aufnahme als SwissDRG-Netzwerkspital ist u.a. die Erfassung von medizinischen Leistungen, eine gute medizinische Codierung sowie das Führen einer differenzierten Kostenrechnung.


Die Spitäler werden ihre Daten über einen Intermediär (H+, Ciges, Adies, u.a.) jährlich dem Bundesamt für Statistik (BFS) zustellen. Das BFS wurde von SwissDRG mandatiert, die Datenbank SwissDRG zu unterhalten und u.a.
die Berechnung der Kostengewichte vorzunehmen.


Ein umfassendes Datenschutzkonzept sorgt für eine absolute Anonymisierung der Patientendaten und regelt die ausschliesslichen Verwendungszwecke und die Zugriffsrechte auf die Datenbank SwissDRG.


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